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Was ist das Sportzentrum Allmeind?

Im Gebiet „Allmeind“, angrenzend an die Grotzenmühlestrasse, soll ein Sportzentrum mit Kunstrasen-Fussballplatz, einer Dreifachturnhalle/Mehrzweckhalle und einem Eisfeld in Wettkampfgrösse entstehen.
In Zusammenarbeit mit dem Bezirk Einsiedeln und den Einsiedler Vereinen sollen die Erstellung, der Betrieb und der Unterhalt von Sportanlagen in der Allmeind sichergestellt werden.
 

Warum braucht Einsiedeln ein neues Sportzentrum?

Heute gibt es im Dorf und den Vierteln diverse (Einfach-)Turnhallen, die Sport-Infrastruktur hinkt jedoch dem Bevölkerungswachstum und der Nachfrage hinterher – unter der Woche sind abends praktisch alle Hallenzeiten durch die Mitglieder der Sportvereinigung ausgebucht. Der Bedarf nach zusätzlicher Sport-Infrastruktur ist da.
Einige Vereine, beispielsweise die Ringerriege, geht unterdessen eigene Wege und mieten eine Trainingshalle an der Zürichstrasse. Der Handball- und Volleyballclub absolvieren wöchentlich mehrere Trainings ausserhalb der Bezirksgrenzen, in Pfäffikon oder Unteriberg, manchmal auch in Rothenthurm. Es gibt weitere Beispiele…
Der Fussballclub absolviert – auch ohne Kunstrasen – fast während des ganzen Jahres Trainings im Freien. Zudem ist es schwierig, Trainings und Meisterschaft von 25 Aktivmannschaften auf den bestehenden Plätzen durchzuführen. Ein zusätzlicher Kunstrasen würde Abhilfe schaffen. Im Winter muss der FCE nach wie vor ins Beachplus (Indoor-Fussballhalle) oder in Turnhallen ausweichen.
Der Eispark hat beim Schulhaus Brüel zwar seinen angestammten Ort, dies wäre aber eigentlich ein Pausenplatz. Das heisst, der Standort ist nicht gesichert, vor allem wenn der Platz einmal saniert wird. Zudem hat das Eisfeld keine Originalgrösse.
 

Was spricht für das neue Sportzentrum Allmeind?

Dreifachturnhalle/Mehrzweckhalle: Eine moderne Halle mit neuen Kapazitäten ermöglicht Sportvereinen, die im Moment gar keine Hallen zur Verfügung haben neue Trainingszeiten. Mit dem Sportzentrum Allmeind gäbe es zudem an den Wochenenden neue Möglichkeiten zur Durchführung der Meisterschaft verschiedener Vereine und weniger Terminkollisionen. Eine moderne Infrastruktur würde den Aufwand für Auf- und Abbau zusätzlicher Elemente wie Beiz, Tribüne usw. verkleinern. Die Attraktivität für Zuschauer, wie auch zur Durchführung von Grossanlässen wie Schweizermeisterschaften und so weiter wird zudem erhöht. Durch die grösseren Hallenkapazitäten könnten vermehrt Trainingslager durchgeführt werden. Einsiedeln könnte so seinen Platz als nationaler Sportstandort verbessern.
Eisfeld: Ein fixer Standort würde einen längeren Betrieb als im Eispark garantieren und vom Feld in Wettkampfgrösse könnten viele Eissportler profitieren. Der aufwändige jährliche Auf- und Abbau sowie der Lagerplatz würde wegfallen, was Kosten spart. Im Sommerhalbjahr wäre auf dem Eisfeld eventuell eine andere Nutzung möglich (befindet sich in Abklärung).
Fussballplatz: Der Fussballclub hat 25 Aktivmannschaften, für diese genügen die bestehenden Plätze nicht, mindestens ein zusätzlicher Trainingsplatz muss her. Auf einem Kunstrasen könnte teilweise auch im Winterhalbjahr trainiert werden, zudem kann man in die nahe Mehrzweckhalle ausweichen.
 

Warum ist im Sportzentrum Allmeind kein Hallenbad geplant?

Dafür gibt es diverse Gründe: Die Genossenschaft soll nach dem Bau kostendeckend arbeiten und sich selber finanzieren. Deshalb gilt es sich im Vorfeld die Ausgaben genau zu überlegen.
 Ein Hallenband in Einsiedeln wäre sehr schön und würde auch gebraucht, dessen sind wir uns einig. Aber die Finanzierung eines Hallenbad-Betriebs ist gemäss Erfahrungen defizitär. So würde dieses die Baukosten für das Sportzentrum stark in die Höhe treiben plus ein jährlicher Defizitbeitrag müsste eingeplant werden. Aus diesen und weiteren Gründen wird das Projekt im Vorfeld möglichst schlank gehalten und ohne Hallenbad geplant. Das Sportzentrum soll funktionell und möglichst kostengünstig realisiert werden.
 

Warum ist dieses Projekt optimal für das Gebiet „Allmeind“?

Eine solch grosse Sport- und Freizeitzone gibt es sonst im ganzen Bezirk nirgends. Die Lage ist zentrumsnah und in unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich weitere Sportanlagen wie Tennisclub, Beachvolleyballhalle und -plätze sowie Fussballplätze.
 

Wer kann vom neuen Sportzentrum profitieren?

Alle! Eine zeitgemässe Infrastruktur eröffnet neue Möglichkeiten. Der Einsiedler Breiten- und Jugendsport, die Vereinstätigkeiten, der Turn- und Sportunterricht der Schulen und das Gemeinschaftsbewusstsein sollen gefördert werden.
 

Warum wird das Projekt von einer Genossenschaft initiiert?

Das Land gehört der Genossame Dorf Binzen. Heute profitieren beispielsweise der Tennisclub und der Beachvolleyballverein bereits von diesen günstigen Konditionen, diese gelten aber nur für private Initianten. Die Genossenschaft Sportzentrum Allmeind ist eine Nonprofit-Organisation.
 

Wurde das Grundstück der Genossenschaft Sportzentrum Allmeind bereits zugesichert?

Ja, der Baurechtsvertrag mit der Grundeigentümerin Genossame Dorf-Binzen steht. Ihm wurde an der Gemeinde vom 23. November 2017 zugestimmt.
 

Wer sind die Initianten des Sportzentrums?

Der Verwaltungsrat der Genossenschaft Allmeind besteht aus einem Präsidenten und maximal sechs Mitgliedern: Meinrad Bisig (FC Einsiedeln), Walter Ochsner (FC Einsiedeln), Fritz Hürlimann (Eispark Einsiedeln), Michi Iten (STV Einsiedeln), Christoph Bingisser (Sportvereinigung, HC Einsiedeln), Patrizia Pfister (VBC Einsiedeln) und Ruedi Beeler (Ringerriege Einsiedeln). Der Verwaltungsrat und die Helfer arbeiten ehrenamtlich für das Sportzentrum. 
 

Wie hoch sind die Kosten für das Projekt?

Die Kosten sind noch nicht bekannt. Es soll ein schlankes und kostengünstiges Projekt werden.
 

Woher kommt dieses Geld?

Daran arbeiten wir! Als erstes werden von der Genossenschaft 500’000 Franken für die Ausarbeitung eines abstimmungsreifen Projektes gesammelt.  Wir wollen keine Schulden machen, deshalb muss zuerst die Finanzierung gesichert sein, bevor wir starten. Das Geld soll von Vereinen und Privaten kommen, beispielsweise sprach die Sportvereinigung Einsiedeln an ihrer GV im März bereits 20’000 Franken. Zusammen können wir es schaffen!
 

Was passiert mit dem für die Genossenschaft gesammelten Geld?

Das Millionenprojekt, der Bau eines grossen Sportzentrums, soll gut aufgegleist und fundiert geplant werden. Die halbe Million dient als Finanzierungsgrundlage – im Verhältnis zum erwartbaren Gesamtvolumen des Baus ist dies nur ein kleiner Anteil. Das Geld wird benötigt, damit die Genosseschaft als Unternehmen handlungsfähig wird und ihre Geschäftstätigkeiten aufnehmen kann. In die Planungskosten fallen ausser dem architektonischen Projekt auch ein geologisches Gutachten, Abklärungen betreffend Hochwasserschutzmassnahmen und so weiter. Hinzu kommen Werbemassnahmen.
Sobald das Projekt vorliegt, soll die Einsiedler Bevölkerung über den Baukredit abstimmen. Hier gilt es zu beachten, dass für das Sportzentrum grosse Einrichtungskosten hinzukommen. Die Ausgaben für die Ausstattung mit Sport-, Putzgeräten etc. sind nicht zu unterschätzen, die Mittel dafür kommen zum Teil ebenfalls aus dem im Vorfeld gesammelten Geld.
 

Wie kann ich mithelfen?

Durch die Zeichnung von Anteilsscheinen können alle Mitglied der Genossenschaft werden, ein Anteilsschein kostet 500 Franken. Es gibt auch die Möglichkeit, unter Kollegen zusammenzulegen und mit dem Geld dann Anteilsscheine für einen Verein (Fussballclub, Handballclub und so weiter) zu kaufen.
Wenn dir 500 Franken zu viel sind, kein Problem. Uns nützt auch ideelle Unterstützung oder Beträge können à Fonds perdu an Konto CH77 8136 1000 0339 7306 0  (Raiffeisenbank EInsiedeln) überwiesen werden.
 

Was wird sich für die Sportvereine mit dem Sportzentrum Allmeind ändern?

Heute befinden sich die Einsiedler Sportvereine in einer komfortablen Situation – unter der Woche werden die Kosten der Hallenbenützung vom Bezirk übernommen, scheinen für die Vereine also gratis. Für Hallenzeiten am Wochenende wird schon länger Miete verlangt.
In Zukunft müssen alle Sportvereine für die Hallenbenützung – egal, ob in der Allmeind oder in anderen Turnhallen – etwas bezahlen. Im Gegenzug wird die prekäre Hallensituation entschärft.
 

Wie viel kostet in Zukunft eine Trainingseinheit im Sportzentrum Allmeind?

Aufgrund des jetzigen Informationsstandes und der noch nicht geregelten Finanzierung können wir hierzu keine konkrete Aussage machen. Klar ist: Die Kosten werden mit einem klaren Betriebs- und Gebührenreglement aufgezeigt. Natürlich muss der Betrag für alle Vereine erschwinglich sein. Daran arbeiten wir!
 

Auf der Visualisierung verläuft die Verbindung zwischen Fabrik- und Grotzenmühlestrasse genau unter dem Eisfeld. Wird das so bleiben?

Es ist noch nicht definitiv, dass die Anordnung der Gebäude genau wie auf der Visualisierung sein wird, dies klärt sich im Verlaufe der Planung. Eine Querverbindung zwischen den beiden Strassen wird auch mit dem Sportzentrum möglich sein, eine Verlegung des bestehenden Weges wird ins Auge gefasst.
 

Was passiert mit dem Starthäuschen des Skiclubs?

Dieses kann voraussichtlich so bestehen bleiben, da unterdessen der Gewässerabstand zur Alp vergrössert wurde und das Skiclub-Häuschen genau in diesem Bereich steht. Die Abklärungen laufen, wo zukünftig im Winter die Langlaufloipe durchführen wird (Stand Juli 2017).
 

Was passiert mit dem einbezahlten Genossenschaftskapital, falls das Projekt scheitert?

Hier gibt es diverse Szenarien. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass das Genossenschaftskapital Risikokapital ist. Die Genossenschafter müssen sich bewusst sein, dass sie im schlechtesten Fall kein Geld mehr zurück erhalten werden.
Sollte die Genossengemeinde Dorf-Binzen das Baurechtsgesuch ablehnen, werden wir auch keinen Planungsauftrag erteilen. In diesem Fall wird das Sportzentrum nicht realisiert und die Genossenschaft Sportzentrum Allmeind müsste aufgelöst werden. Die Genossenschafter werden dann das einbezahlte Kapital - abzüglich der bisherigen Auslagen für Werbung, Drucke, Website etc. - zurück erhalten.
Wird das Projekt erstellt und die Urnenabstimmung scheitert, kann das Sportzentrum ebenfalls nicht realisiert werden. Bei Auflösung würde nur noch ein relativ kleiner Teil des Kapitals vorhanden sein, dass zurückgezahlt werden könnte. 
 

Wie ist das weitere Vorgehen?

Das Sportzentrum Allmeind wird - unter anderem - an folgenden Anlässen mit Flyern und Plakaten vertreten sein: 
Rotary-Club (17. Oktober)
Herbstanlass Gewerbeverein (27. Oktober)
Neuzuzüger-Apero (28. Oktober)
Turnerchränzli (10. und 11. November)
Eispark Einsiedeln (ab 11. November)
Genossengemeinde Dorf-Binzen (23. November)
Generalversammlung Sportclub Gross (20. Januar 2018)
Generalversammlungen Turnverein Einsiedeln (Januar und Februar 2018)
und weitere
(Stand Oktober 2017)